Starker Pistolennachwuchs am Schweizerischen Jugendtag

Zum Final in Luzern durften 7 St. Fidler-Nachwuchsschützen anreisen. Die unter 17-jährigen mussten sich über den Regiofinal, welcher stets in Frauenfeld stattfindet, qualifizieren. Der Jüngste mit Jahrgang 2009, Kaj Rohner, hatte bereits um 08.00 Uhr den ersten Termin mit der Waffenkontrolle zu absolvieren. Bis und mit U15 haben alle Teilnehmer ein Schiessprogramm mit 20 Wertungsschüssen und einen polysportiven Teil zu bewältigen. Somit ergab sich ein Tagesprogramm, welches mit Abfahrt um 06.15 begann und um 19.00 Uhr mit Versorgen der Pistolen endete. Zwischendurch feilschten die Jungs und Mädels in ihren Kategorien um jeden Punkt. Zum Schluss durften sie sich ihre verdienten Auszeichnungen abholen. Und das sehr erfolgreich:

Kategorie Kids

Bei den Jüngsten durfte sich Kaj Rohner mit drei weiteren Sprösslingen messen. Mit einem Total von 142.00 Punkten aus 50% Schiessen und 50% Polysportiv deklassierte er seine Konkurrenten förmlich. Schon nach dem zwanzigschüssigen Programm lag er über 20 Punkte vor dem Zweitplatzierten. Auch im Polysportiven Teil zeigte er keine Blösse und siegte schlussendlich mit 58 Punkten Vorsprung auf den zweiten. Herrlich, wie die Jüngsten ihre Freude zum Ausdruck bringen können. Siehe Siegerfoto 1

Kategorie U 15 ohne Schiesshilfen

Das Gros der Sportschützen durfte in dieser Kategorie die Kräfte messen, in welcher der polysportive Teil zu einem Drittel zählt. Rebecca Rohrer, welche erst seit gut einem Jahr regelmässig trainiert, wurde ausgezeichnete Dritte mit einem Total von 146.50 Punkten. Auch die erst knapp 12jährige Salome Schiegg durfte mit ihrem 9ten Platz und 126.00 sehr zufrieden sein. Knapp dahinter auf dem 10ten Platz rangiert sich Raphael Lutsch mit 125.25, schlussendlich erreichte Jason Roukema noch den 15ten Platz mit 109.25. Alle schiessen erst seit einem knappen halben Jahr frei und ohne Schiesshilfen, darüber freut sich der Trainer am meisten. Siegerfoto 2

Kategorie U 17

In diesem Feld durften am meisten an den Start, nämlich 36 Schützinnen und Schützen, welche ein 40 schüssiges Programm absolvierten. Die Ehren der Sportschützen vertraten Remo Schiegg und Samuel Rohrer. Nach den Resultaten an den Schweizermeisterschaften, Samuel 351 und Remo 350, durfte man bei beiden mit einer Finalteilnahme rechnen. Das gelang aber nur Remo mit 343 Punkten. Beide zogen eher einen verkorksten Tag ein, indem Samuel mit 324 Punkten und dem 16. Platz weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Auch im Final konnte Remo nicht seine gewohnt starken Finalresultate abrufen und beendete den Wettkampf als sechster. Siegerfoto 3

Standard mit fünf schüssiger Luftpistole

Mit der Wut im Bauch und der Einsicht, in der stärkeren Disziplin nicht die Möglichkeiten gezeigt zu haben, steigerten sich die beiden Jungs zur Freude des Trainers. Im zu absolvierenden Programm mit 6 Serien à 5 Schuss in 10 Sekunden, zeigte Remo von Anfang an keine Verunsicherung und lag von Anfang bis Schluss in Führung. Mit den erzielten 258 Punkten durfte er sich verdient und mit 5 Punkten Vorsprung den goldenen „Plämpel“ umhängen lassen. Zu viel Serien um die Verkrampfung zu lösen, benötigte Samuel Rohrer, denn erst in den letzten drei Passen erreichte er seine gewohnte Sicherheit und beendete seinen Wettkampf auf dem undankbaren vierten Platz mit 245 Punkten. Mit diesem Rang durfte er an der Siegerehrung das verdiente Diplom abholen. Mit drei Medaillen und zwei Diplomen durften die jungen Sportschützen reich geschmückt den Heimweg antreten und das mit dem Wissen, in den vergangenen Trainings richtig und gut gearbeitet zu haben. Die Sportschützen sind mit den rot/blauen Shirt oder Jacken zu erkennen. Siegerfoto 4 Der Berichterstatter Markus Angehrn